Häufige Fragen zu Interim Management.
Wann lohnt sich ein Interim Manager
Ein Interim Manager lohnt sich, wenn ein kritisches Vorhaben nicht warten kann: ein Programm, das nicht liefert, eine Vakanz an der Steuerungsspitze, eine Transformation mit hohem Abstimmungsbedarf oder eine Ausschreibung, die Neutralität verlangt. Anders als bei einer Festanstellung ist die Verstärkung in Tagen statt Monaten an Bord, bringt Erfahrung aus vergleichbaren Situationen mit und geht wieder, wenn die Organisation selbst weitersteuern kann.
Was unterscheidet Interim Management von Unternehmensberatung?
Verantwortung. Ein Berater empfiehlt, ein Interim Manager übernimmt: die Rolle, das Budget, die Termine, die Ergebnisse. Ich arbeite in der Linie bzw. in der Programmverantwortung des Kunden, führe dessen Teams und stehe für die Lieferung gerade – nicht für ein Foliendokument. Am Ende übergebe ich eine funktionierende Struktur, keine Empfehlung.
Wie Schnell sind Sie verfügbar?
Mit Teilkapazität ab sofort, mit Vollkapazität nach Absprache. Ein Erstgespräch ist in der Regel innerhalb weniger Tage möglich, der Mandatsstart je nach Umfang kurzfristig. Mandate übernehme ich DACH-weit – vor Ort, hybrid oder remote.
Was kostet Interim Management?
Der Tagessatz richtet sich nach Rolle, Verantwortung und Mandatsdauer und wird im Erstgespräch transparent besprochen. Als Referenzrahmen: Interim Management bewegt sich marktüblich auf dem Niveau erfahrener Führungskräfte – ohne Recruiting-Kosten, ohne Kündigungsfristen, ohne langfristige Fixkosten. Die relevante Rechnung ist selten der Tagessatz, sondern das Risiko eines weiter driftenden Vorhabens.
Was bedeutet die CIM-Zertifizierung nach ISO/IEC 17024?
Der Certified Interim Manager (CIM) ist eine Personenzertifizierung der incite, der Akademie der österreichischen Wirtschaftskammer (WKO), akkreditiert nach ISO/IEC 17024 – demselben internationalen Standard, nach dem auch Auditoren und Sachverständige zertifiziert werden. Sie belegt geprüfte Kompetenz in Mandatsführung, Governance und Ethik des Interim Managements und wird regelmäßig rezertifiziert. Meine Zertifizierung ist gültig bis 2028.
Wie läuft ein Interim-Mandat bei Ihnen ab?
In vier Etappen: An Bord kommen (Lage erfassen, Stakeholder verstehen, das wahre Problem hinter dem genannten finden), Kurs setzen (Setup, Governance, Entscheidungswege und Controlling aufbauen), Durchführen (liefern unter realen Bedingungen, Konflikte lösen, Menschen mitnehmen) und Übergeben (Strukturen verankern, Team befähigen, Verantwortung sauber zurückgeben). Das Mandat endet mit einer Organisation, die selbst weitersteuert.
in welchen Branchen und Umfeldern arbeiten Sie?
Schwerpunkt sind regulierte, datensensible Umfelder: Versicherungen, Banken, Industrie, IT-Dienstleistungen. Referenzmandate umfassen den Allianz-Konzern (Programme mit bis zu 80 FTE über vier Länder, Audits durch die Finanzmarktaufsicht) und die Sparkasse Baden (ESG-Transformation auf Vorstandsebene, schriftliche Referenz liegt vor).
Übernehmen Sie auch KI-Projekte?
Ja – als organisatorische Neuaufstellung, ausdrücklich nicht als technische Implementierung. Ich baue AI-Governance-Strukturen auf, operationalisiere die Anforderungen des EU AI Act in Prozessen und Entscheidungswegen regulierter Organisationen und stehe Entscheidern als Sparringspartner zur Verfügung. Die technische Umsetzung bleibt bei den Entwicklungsteams bzw. Implementierungspartnern – meine Rolle ist die Steuerung und Verankerung